|
{mosimageAls Papst Benedikt XVI vom Deck seiner Fähre 'Sydney 2000' abgetreten war, versammelten sich Tausende Pilger diesen Nachmittag in Barangaroo und riefen in Sprechchören 'Viva il Papa', wobei begeistert Fahnen geschwungen wurden. Der Papst ist nun offiziell empfangen worden.
Der Papst landete an und stieg in das Papamobil ein, das extra für den Weltjugendtag angeliefert wurde, und fuhr langsam zum Altar und dem päpstlichen Stuhl. 'Die gute Nachricht Christi gilt für jeden, sie hat die Enden der Erde erreicht' war die heutige Kernbotschaft der Predigt des Heiligen Vaters, seiner ersten Ansprache in Australien an die Pilger der Welt. Der Papst lud speziell jene ein, welche eine 'spirituelle Heimat' suchen. Er bot seine Ermutigung dazu an, 'einen Schritt auf die liebende Umarmung Christi hin zu machen und die Kirche als eigentliche Heimat zu erkennen. Niemand muss draussen bleiben", betonte der Papst. Der Papst anerkannte das australische katholische Erbe und würdigte die jngen Priester und Ordensleute, welche vor fast 200 Jahren aus Irland, Frankreich, Grossbritannien und anderen Ländern EUropas kamen, um mit ihrem Leben für ein christliches Zeugnis einzustehen. 'Diese jungen Leute wurden die bescheidnen aber hartnäckigen Erbauer von so vielen Teilen des sozialen und geistlichen Erbes, das auch heute noch das Gute, Mitleid, und Sinn bringt." Moderne Gesellschaft: eine päpstliche Perspektive Tiefgehenden Worte in der Predigt Seiner Heiligkeit zu finden, als er die heute weit verbreitete Kultur des Relativismus ansprach. Er erinnerte junge Leute daran, dass das Leben "nicht zufällig" ist, sondern eher "eine Suche nach dem Guten, dem Wahren und dem Schönen ist", so der Papst weiter. Er benonte dies, in dem er feststellte dass ein Leben, welches Gott nicht im eigenen Zentrum hat, kein echtes Leben sei. "Das Leben ist nicht nur eine Abfolge von Events oder Erfahrungen, auch wenn viele von diesen sehr hilfreich sein können, " so der Papst. "Es ist eine Suche nach dem Wahren, dem Guten und dem Schönen. Wir treffen aus diesem Grund Entscheidungen, wir üben aus diesem Grund auch unsere Freiheit aus, und finden letztlich in, diesen Bereichen (Wahrheit, Güte, Schönheit) wahre Freude. "Lasst Euch nicht von jenen betrügen, die in Euch einfach weitere Konsumenten sehen", betonte Benedict XVI., der die Notwendigkeit für Gottes Anwesenheit im öffentlichen Leben sieht. "So viele behaupten, dass Gott beiseite gelassen werden sollte und dass Religion und Glaube zwar für Einzelpersonen gut sein mag, jedoch vom öffentlichen Leben ganz ausgeschlossen werden sollte oder nur dort zum Tragen kommen sollte, wo es um die Erreichung von start eingeschränkten pragmatischen Zielen geht." "Diese sekulare Sicht", so der Papst weiter, "versucht das menschliche Leben und die Ausgestaltung der Gesellschaft mit nur wenigen oder gar keinen Verweisen auf den Schöpfergott zu erklären... Wen Gott im öffentlichen Leben irrelevant ist, wird sich die Gesellschaft ein gottloses Bild machen und die Debatte in Politikfragen zum grössten gemeinsamen Wohl wird mehr von Konsequenzen als von auf der Wahrheit basierten Prinzipien geführt werden" |